SOMMER
Kultur und Freizeit
| Kultur und Freizeit |
KunsthandwerkDas lokale Kunsthandwerk weist eine lange Tradition in der Verarbeitung von Holz, Stoffen, Metall und Keramik auf.GastronomieAuch im Bereich der Gastronomie kann St. Vigil so einiges an Spezialitäten bieten. Haben Sie jemals die schmackhaft würzigen "liagnes sciömiades" oder den typischen "cioce" versucht? Was verbirgt sich hinter diesen exotischen Namen? Einmal die bekannten Gamskaminwürste und dann der Speck.Einige Restaurants, aber vor allem die typischen Gaststätten, bieten außer den traditionellen nationalen und internationalen Speisen, auch Gerichte aus der ladinischen Küche, wie z.B. cancì checi (gekochte Schlutzkrapfen), crafuns mori (gebachene Krapfen), tultres (gebachene und gefüllte Teigwaren), balotes (Knödeln), gnoch da zigher (Ziegenkäse-Nocken), panicia (Gerstesuppe) und viele andere Schmankerln. BauernmärkteNeben den zahlreichen Geschäften können Sie auch viele einheimische Produkte und Spezialitäten auf den Bauernmärkten finden, die jeden ersten Donnerstag im Monat im Zentrum von St. Vigil abgehalten werden. Die Stände bieten hausgemachte Speisen, Getränke, Gebrauchsgegenstände und Bekleidungsstücke aus eigener Produktion. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Das genaue Datum der Bauernmärkte wird an der Anschlagtafel des Tourismusbüros bekannt gegeben.Die Kirche von Enneberg-PfarreDie Besiedlung des Gadertales erfolgte vom Norden her und die Enneberg-Pfarre war mit Sicherheit die erste Ortschaft. Die wenigen Bauten des Dorfzentrums schließen sich eng um die Kirche mit ihrem 56 m hohen, gotischen Turm. Die Kirche von Enneberg-Pfarre kann als Mutterkirche angesehen werden, da von ihr allein und für lange Zeit das religiöse Leben über das ganze Tal ausgestrahlt wurde.Die heutige Kirche ist ein stattlicher Barockbau in Kreuzform. Von besonderer Schönheit ist der im Renaissance-Stil kunstvoll holzgeschnitzte Hochaltar. Das Kunstwerk stammt aus dem Jahre der Pest 1636. In der Mitte ist die Wunderstatue der Gnadenmutter sichtbar. Von 1700 bis 1914 war Enneberg-Pfarre auch Sitz des Dekanates und obwohl sich der Sitz nun in St.Leonhard in Abtei befindet, heißt das Dekanat immer noch Dekanat Enneberg. Sowohl für die Bevölkerung des Gadertales als auch für die Pilger aus dem Pustertal ist die Kirche von Enneberg-Pfarre ein beliebtes und vielbesuchtes Wallfahrtsziel. Die Kirche von St.Vigil in EnnebergDie Pfarrkirche von St.Vigil stellt für das Dorf und für die ganze Gemeinschaft ein wahres Schmuckstück spätbarocker Kunst dar.Die Fresken stammen aus der Hand des berühmten Malers Matthäus Günther, damals Rektor der Augsburger Akademie. Zweifellos handelt es sich bei dieser Malerei um große Kunst. Wer die Kirche betritt und die Fresken Günthers bewundert hat, der sollte nicht versäumen, auch die eleganten Seitenchöre, sowie die schöne Stuckkanzel von Singer und den reichen Stuckrahmen des Muttergottes-Bildes zu besichtigen. Eine besondere Zierde der Kirche sind die Bilder der vierzehn Kreuzwegstationen des Bozner Malers Karl Henrici aus dem Jahre 1783. Catarina LanzIm Kampfe gegen die französische Truppen Napoleons kam die junge Ennebergerin Catarina Lanz zu Ehren, die 1771 in St.Vigil in Enneberg geboren wurde. Mit 26 Jahren, also um 1797, kämpfte sie heldenhaft in Spinges, einem Dörfchen in der Nähe von Brixen, mit einer Mistgabel, um das Kirchlein und den anliegenden Friedhof vor der Schändung zu bewahren. Die bronzene Statue, die im Dorfzentrum von St.Vigil an die Enneberger Heldin erinnert, ist ein Werk des ladinischen Bildhauers Otto Irsara aus Abtei.Außerdem empfehlen wir unseren Gästen nicht abzureisen, bevor sie nicht den Naturpark "Fanes-Sennes-Prags" und die "Viles" von Enneberg besucht haben. Ladinisches Landesmuseum1996 erwarb das Land Südtirol Schloss Thurn mit dem Ziel, hier ein Landesmuseum für die Kultur und Geschichte der ladinischen Volksgruppe unter der Bezeichnung "Museum Ladin Ciastel de Tor", einzurichten.Der Gang durch das Museum Ladin gewährt Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der fünf ladinischen Täler im Herzen der Dolomiten, in welchen die ladinische Sprache heute noch lebendig ist: Gadertal, Gröden, Fassa, Buchenstein und Ampezzo. Der Gang greift signifikante Situationen heraus, beleuchtet einschneidende Einflüsse des überregionalen Geschehens auf das Leben der Dolomitenladiner und lenkt den Blick auf die Wechselbeziehung zwischen Landschaftsformen und Lebensweisen. Das Museum Ladin widmet seine Arbeit den Menschen, die von nah und fern zu Besuch in diese einzigartige Landschaft kommen. ÖFFNUNGSZEITEN Palmsonntag - 31. 0ktober Dienstag - Samstag von 10.00 bis 18.00 Sonntag von 14.00 bis 18.00 Montag Ruhetag November geschlossen 1. Dezember - Palmsonntag: Mittwoch - Freitag von 14.00 bis 18.00 Web-page: www.museumladin.it |